Etüden und Serenaden


The Coast is always changing
November 29, 2009, 1:20 pm
Filed under: 2009, Deutsch, Fragmente

ich dachte ihre Silhouette müsse verschwinden im Dunkel der Schatten der Häuser so ganz ohne Geräusch tripp trapp ein Knarzen aus der Ferne verhallt und verschallt wie damals als ich dachte ich müsse sterben weil niemand den Schmerz in meiner Bauchgegend untersuchte unklarer Bauch schrieben sie in die Krankenakte aber ich war überzeugt davon dass es der Blinddarm war alle in meiner Familie hatten ihn entfernen lassen müssen den Blinddarm ebenso wie meine Mutter die Weisheitszähne unklarer Bauch ich wollte lachen ich war vielleicht zwölf und schon nahmen sie einen nicht mehr ernst Arztskandal bei Kindern nur ein Zwischenfall bei Erwachsenen und oh was fühlte ich mich erwachsen tripp trapp immer näher im Dunkel Haltestellenlichterflackern ich kämpfe um jeden Cent ich wusste dass du mich liebst alles gelogen sagt sie nichts nicht nicht geliebt nicht gewusst nicht gekannt der Phantomschmerz im irrlichterloh brennenden Herzen Gott wie sehr wünschte ich mir irrlichterloh wäre meine Schöpfung nein nur Phantomschmerz in einem unklaren Bauch getarnt als Herz auf die brennende Stadt starre ich sie brennt in jedem einzelnen Glühlicht LED Triumph als wäre es nie anders gewesen worüber reden Paare eigentlich die ganze Zeit ich will nicht in eine andere Haut kriechen wenn meine Haut mir schon zu eng ist tripp trapp immer näher in Richtung Blickfeld vor der Stadt ich meine meinen entweichenden Atem gefrieren zu sehen weiße Wolken im Dunkel Schnee fehlt Licht Licht immer voran Licht ich sitze im Dunkeln auf der Bank die meinen Körper erfrieren lässt ich rekapituliere das Geschehen des heutigen Tages ich sage einfach mal das war okay war viel zu tun war entspannt es geht ja schließlich weiter weiterrollen wie ein Rad perpetuum mobile mit Schönheitsfehlern Fehlern ohne Schönheit es geht uns doch allen gut wir können uns nicht beschweren ich tanke Sonne ich tanke Licht künstliches von der Stadt leises Entgegenflimmern in Richtung Gehirn alles was ihr Herz begehrt rollt vorbei an mir auf Busreklamen verspätet tripp trapp ein leises Knarzen fast ein Ächzen unten im Dickicht da unten vor dem Tor Stadtfestung ich lebe erinnere atme und erinnere wieder ach was habe ich da nur gesagt was habe ich gedacht wieso kann es nicht stimmen dass ich mir nur ein Leben vorlüge dass nie da war wieso nimmt es mich so mit was habe ich denn verbrochen Ales nur eine Frage der Schuld alles nur eine Frage der Perspektive warum Schuld warum Scham warum gibt es da kein Herz was habe ich nur getan ich wollte es doch nie so nur lieblose Augen liebloser Körper liebloses Leben Werther dumpfes Gerede bauscht sich zu einem großen Schwall auf leben lieben leben atmen wer war ich und wer wollte ich sein du siehst nicht gut aus umgedeutet zu du bist zu spät umgedeutet zu ich habe keine Zeit umgedeutete Umdeutungen verspätet ich höre es Knacken Schienen neue Schwellen Verspätung ein immer größer heranrauschendes wellenartiges Leben ein kleiner großer Teil meiner Selbst ich brauche Schlaf ich hänge hinterher vor der brennenden Stadt mit dem lieblosen Leben vielleicht ist einfach nur alles ausgebucht da oben Ironie und Zeit und Schicksal vielleicht denken wir darüber nach wann es Zeit ist loszulassen tripp trapp dann eine Silhouette Nichts Dunkel nur noch der Tinitus im Ohr vor der brennenden Stadt



when there’s nothing left to burn, you have to set yourself on fire
November 28, 2009, 6:09 pm
Filed under: 2009, Blogging, Canadian, English, Video

God that was strange to see you again
Introduced by a friend of a friend
Smiled and said ‘yes I think we’ve met before’
In that instant it started to pour,
Captured a taxi despite all the rain
We drove in silence across point champlain
And all of the time you thought I was sad
I was trying to remember your name…

This scar is a fleck on my porcelain skin
Tried to reach deep but you couldn’t get in
Now you’re outside me
You see all the beauty
Repent all your sin

It’s nothing but time and a face that you lose
I chose to feel it and you couldn’t choose
I’ll write you a postcard
I’ll send you the news
From a house down the road from real love…

Live through this, and you won’t look back…

There’s one thing I want to say, so I’ll be brave
You were what I wanted
I gave what I gave
I’m not sorry I met you
I’m not sorry it’s over
I’m not sorry there’s nothing to say

I’m not sorry there’s nothing to say.

Stars – Your Ex-Lover is Dead



Kleine Lektüre für Zwischendurch
November 26, 2009, 3:43 pm
Filed under: 2009, Blogging, Deutsch

Theodor Fontane: Die Brück’ am Tay

When shall we three meet again
Macbeth

»Wann treffen wir drei wieder zusamm’?«
»Um die siebente Stund’, am Brückendamm.«
»Am Mittelpfeiler.«
»Ich lösche die Flamm’.«

»Ich mit.«
»Ich komme vom Norden her.«
»Und ich von Süden.«
»Und ich vom Meer.«

»Hei, das gibt ein Ringelreihn,
Und die Brücke muß in den Grund hinein.«
»Und der Zug, der in die Brücke tritt
Um die siebente Stund’?«
»Ei der muß mit.«

»Muß mit.«
»Tand, Tand,
Ist das Gebilde von Menschenhand.«

Auf der Norderseite, das Brückenhaus -
Alle Fenster sehen nach Süden aus,
Und die Brücknersleut’, ohne Rast und Ruh
Und in Bangen sehen nach Süden zu,
Sehen und warten, ob nicht ein Licht
Übers Wasser hin »ich komme« spricht,
»Ich komme, trotz Nacht und Sturmesflug,
Ich, der Edinburger Zug.«

Und der Brückner jetzt: »Ich seh einen Schein
Am anderen Ufer. Das muß er sein.
Nun Mutter, weg mit dem bangen Traum,
Unser Johnie kommt und will seinen Baum,
Und was noch am Baume von Lichtern ist,
Zünd’ alles an wie zum heiligen Christ,
Der will heuer zweimal mit uns sein, -
Und in elf Minuten ist er herein.«

Und es war der Zug. Am Süderturm
Keucht er vorbei jetzt gegen den Sturm,
Und Johnie spricht: »Die Brücke noch!
Aber was tut es, wir zwingen es doch.
Ein fester Kessel, ein doppelter Dampf,
Die bleiben Sieger in solchem Kampf,
Und wie’s auch rast und ringt und rennt,
Wir kriegen es unter: das Element.«

»Und unser Stolz ist unsre Brück’;
Ich lache, denk ich an früher zurück,
An all den Jammer und all die Not
Mit dem elend alten Schifferboot;
Wie manche liebe Christfestnacht
Hab ich im Fährhaus zugebracht,
Und sah unsrer Fenster lichten Schein,
Und zählte, und konnte nicht drüben sein.«

Auf der Norderseite, das Brückenhaus -
Alle Fenster sehen nach Süden aus,
Und die Brücknersleut’ ohne Rast und Ruh
Und in Bangen sehen nach Süden zu;
Denn wütender wurde der Winde Spiel,
Und jetzt, als ob Feuer vom Himmel fiel’,
Erglüht es in niederschießender Pracht
Überm Wasser unten … Und wieder ist Nacht.

»Wann treffen wir drei wieder zusamm’?«
»Um Mitternacht, am Bergeskamm.«
»Auf dem hohen Moor, am Erlenstamm.«

»Ich komme.«
»Ich mit.«
»Ich nenn euch die Zahl.«

»Und ich die Namen.«
»Und ich die Qual.«

»Hei!
Wie Splitter brach das Gebälk entzwei.«
»Tand, Tand,
Ist das Gebilde von Menschenhand.«



We were the Kings and Queens of Promise
November 26, 2009, 12:58 pm
Filed under: 2009, Blogging, Svenska

Jag vill se den här filmen:

Igår jobbade jag mig. 8.5 timmer på jobbet sedan gick jag hemma hos en vän till mig som fyller år idag! Jag var tvungen att gå hem efter en kort tid. Hemma hos mig kl 1.30 – kunde inte sova (igen). Därför köpte jag några låtar på iTunes (I ♥ iTunes) – låtar man skulle inte gilla så mycket? Jag vet inte om det är så men jag kan inte upphöra att lyssna på mina Top Secret Top 3: 1) 30 Seconds To Mars: Kings & Queens 2) Linkin Park: What I’ve Done 3) Silbermond: Ich bereue nichts. Ja, jag köpte de. Kanske det är eftersom jag måste lyssna på radion den hela tiden på jobbet?

Just nu lyssnar jag på: Fatboy Slim – Praise You



Last days of summer
November 22, 2009, 2:55 am
Filed under: 2009, Blogging, Svenska

tjugoförsta november. Den hela dagen gjorde jag inget annat än mixtaping, sov länge, kanske till kl 12 eftersom jag jobbade nattskiftet i torsdags. Nattskiftet gick bra men det ska bli lite hemsk när jag måste jobba skiftet ifred.
Jag också tittade på några filmer idag (medan jag försökte att göra mina hemuppgifter):

(Like Minds, en engelsk film från 2006 – sjukt bra! med Eddie Redmayne, Tom Sturridge och Toni Collette)

(Du Levande, en svensk film från 2007, roligt men lite förvirrande)
(Schiller, en tysk film från 2005, med Matthias Schweighöfer som sa “Schiller var rock’n'roll, Goethe var pop”)

You see, nothing happens in my town.



das bisschen Rot tut nicht lange weh
November 19, 2009, 4:31 am
Filed under: 2009, Blogging, Deutsch, Svenska

leise ziehn die schatten engere kreise
sterne und wasser und wir dazwischen
komm wir schwimmen mit den großen fischen
ich seh dein herz dein echolot
schlägt wellen in die see
ich seh dein herz das bisschen rot
tut nicht lange weh
ich seh dein herz bleibt noch nicht stehn
ich häng an deinem mund
ich seh dein herz ich weiß wir gehn
tiefer auf den grund

_______

Han köper en bultbräda och en röd boll och reser till New York. För att få perspektiv. Han vet att det finns saker att tro på. Trots allt.
(Erlend Loe – Naiv. Super. (svensk översättning; författaren är från Norge))



I don’t want to wake up knowing I don’t have a future
November 18, 2009, 12:40 am
Filed under: 2009, Blogging, English

Today, I rearranged all that has got something to do with my stay in London. I put loads and loads of paperwork in the bin. Unnecessary. I got a reply from HMRC, confirming I can come back in October 2011. It’s ridiculous, I know, but I’d love to start counting down the days already. X days until I migrate to the UK again, X days until I – finally – get my Bachelor’s degree. Bachelor of Arts, I wonder how much it’s going to be worth. Student protests all over Germany, a group of students currently occupy a lecture hall of my university. It makes me angry to find out that arts scholars get 3000€ per head whilst people studying technics get 10000€ per head (I suppose per term). I agree with the goals of the occupiers of lecture hall POT81, but I disagree with occupying POT81 itself. It surely gives the occupiers a voice to speak, a ground to speak, but in the end, I’d rather sign a list or a petition – at the moment, not a lot of the students back the project, and I suppose some don’t even know that some students fighting for our rights do occupy the lecture hall. Whatever they can (hopefully) achieve: I doubt that I will ever profit from that during the rest of my studies in Germany. I hope that future generations of students will be able to study whatever they wish under better conditions. The building of my faculty (we call it barrack, and that’s what it looks like, too) is a disgrace to arts scholars, to the arts itself, and most notably to this university. Welcome to the oh-so-famous Dresden, where Goethe and Schiller spent some time of their lives. I think we deserve better, since we (the faculty of linguistic sciences, literary, and culture studies) seem to have been cut out of any renewal/renovation in the first place. The worst thing about this is: my faculty isn’t the only one that has been treated as badly. I could rant on about this topic for hours, but it’s of no use. I’d sign any petition for better tuitional conditions at Dresden University of Technology for all of us on the spot. ON THE SPOT.

You see, it can only get better after graduating from University.
This is the sound of settling.



I wake up exhausted
November 14, 2009, 10:16 pm
Filed under: 2009, Deutsch

kopenhagen-plan1A thousand things keep me up at night. This is what kept me busy all afternoon/night. After finally having ordered the “Moleskine City Notebook København” (Copenhagen), I found out they enclosed several sheets of sticky tracing paper on which you can scribble down you itinerary, copy maps and mark important spots, or, or or. So what I did last night was to copy a part of the Köbenhamn (still Copenhagen, but now written in its Swedish version) city maps (part of the City Notebook) and mark all the shops I’d love to pay a visit to whilst being in town and all the cafés and bars I found via Spottedbylocals (!! very very interesting site, not only for Copenhagen but for nearly all major European cities – there’s nothing better than getting some advice from people who have been living in the area for quite a while). I keep on updating and updating all the addresses and so on and so forth. I doubt that three days CPN (= 2 days -> New Year’s Eve) will suffice but I’ll do my best to – at least – do some decent shopping at Vila, Gina Tricot and – maybe – Noa Noa. I am so going to buy another City Notebook for London, (and Rome, and probably Berlin, and…) so that I can finally have my own little guide (and this is exactly what the idea behind the City Notebook is).
For some reason, work wasn’t as “busy” as I thought it would be but in the end I was close to falling asleep on the bus. Lack of sleep, as usual, and the odd heart ache attack. No reply for ages is an answer. It’s an “I don’t care about you. I don’t bother” which infuriates me. So it’s all down to music to save my mood, as usual.
It’s A.’s birthday today, it really bothers me that I can’t be in London to celebrate it with her and all the others. Ciao Bella, Bowling Alley. It was always so much fun. I want to come home after work and not have to worry about what I have to do now, about my grades and my assignments. I’ll go back home in some time and finally have a life then. Again.

“where do you go/ with your broken heart in tow/ what do you do with the leftover you/ and how do you know/ when to let go/ where does the good go/ where does the good go”
(Tegan and Sara – Where Does The Good Go)



Processed Beats
November 14, 2009, 3:12 am
Filed under: 2009, Blogging, Deutsch

Das neue Bussystem ist  kaum in Kraft und schon könnte ich nur rummeckern. Die Zusammenlegung der Linien 72 + 76 zur 66 mögen vielleicht zwischen Südhöhe und Prohlis wirklich zu einem Gewinn führen (wirklich 10-Minuten Takt…), aber für mich zum Beispiel bedeutet diese ganze Chose purer Nachteil: halbe Stunde eher aus dem Haus gehen müssen, um beinahe zur gleichen Zeit (oder 10 Minuten früher) in der Uni anzukommen. Gratulation, ich bekomme mich kaum ein vor Freude. Und was ist am 28. los? Sicherlich ein bisschen Chaos, da es manche bestimmt verpasst haben, dass der Plan umgestellt wird. Willkommen im Wunderland.



Waterloo Sunset
November 12, 2009, 1:01 pm
Filed under: 2009

Ich lese Bewusstseinsströme von letzter Nacht, mal wieder konnte ich nicht schlafen. Insgesamt waren es glaube ich auch wieder nur um die 3 Stunden, in Schwedisch hatte ich das Gefühl, ich könne nichts mehr sehen, so sehr sind auch meine Augen müde. Gestern. Emotionales Sich-Selbst-Treten, The Kinks in den Ohren auf den Lippen im Herzen Waterloo Sunset. Ich gehe 2011 nicht nach Schweden, wie ich es eigentlich gedacht hatte, ich bastle mir jetzt vielmehr einen Masterplan. Oktober 2011 bin ich spätestens wieder in London, zur Zeit lese ich mich durch Seiten, die sich darüber auslassen, wie man richtig “auswandert.” Ich weiß, dass es nicht so werden wird wie “damals”, ich weiß, dass ich nicht in meinem alten Zimmer leben werde und nicht alle Kollegen um mich haben werde, die ich um mich hatte, als ich ging. Ich weiß, dass es sich anders anfühlen wird – aber (und ich kann mir da nicht helfen) ich will wieder zurück nach Hause. Home is where the heart is. Ich will, wenn ich nachts nicht schlafen kann, wieder nach Waterloo Station gehen und Menschen beobachten. Möchte wieder im Ciao Bella essen. Möchte mit meinen Freunden etwas unternehmen. Möchte wieder so richtig einatmen, London dust and dirt, möchte auch endlich mal am Leicester Square stehen und irgendwelchen C-Promis zugucken, wie sie vor der Kamera posieren. Fotografieren, Brighton, Edinburgh, reisen, Schweden, reisen, Berlin Dresden Hamburg, ich möchte wieder atmen können, vielleicht schreibe ich endlich mal an einer größeren Geschichte, vielleicht. Vorher aber: Bachelor-Abschluss, arbeiten arbeiten arbeiten, reisen, meine Freunde hier, meine Freunde dort. Somewhere a clock is ticking.

“(…) weil du so du warst dass ich angst hatte dich zu verlieren (…) so wie es jetzt ist so oder so verloren doppelt verloren dreifach verloren und trotzdem…”

Herbstblätter auf Shaftesbury Avenue, der Boden in Richtung Seven Dials in tiefrot getaucht, Blätter die Fallen, ein paar Sonnenstrahlen. Vielleicht bin ich noch so eine, die sich in ihren Geschichten in den Reigen von Liebeserklärungen an London einreiht. So oder so, irgendwie zeige ich euch meine Welt. Eingeladen vorbeizukommen, seid ihr. Und sei es nur auf eine Signature Caramel Hot Chocolate with cream on top von/bei Starbucks.

Zur Zeit gehört: Logh – Death to my Hometown /An Alliance of Hearts

>>with the setting sun the tides rise



Krisen
November 11, 2009, 1:06 am
Filed under: 2009, Blogging, Deutsch

Im Bundestag ist es jetzt wohl Zeit für “Kanzlerinnen-Bashing.” Siehe Tagesthemen vom 10.11.2010.



Even though I never know, even though I never want to know
November 10, 2009, 10:23 am
Filed under: 2009, Blogging, Deutsch

Irgendwann mach ich es wirklich. Vielleicht zu Fasching oder so, oder einfach, wenn ich schon fast mit dem Kurs fertig bin. Dann setze ich mir eine Entenmaske auf, mache nur noch QUAK und erfreue mich an der Reaktion der anderen Schwedischkursteilnehmer. Okay, ist eher bescheuert als irgendwas anderes, aber mir juckt das in den Fingern, seit ich weiß, dass mein Vorname (mit a statt e am Ende “Ente” heißt). Schon in meiner Pokémon-Phase hat mir Enton eher gefallen als die anderen Pokémon. Wohlbemerkt – das war damals, als es noch 150 Pokémon, nur die rote und blaue Edition gab und alle Pikachu gehasst haben wie die Pest, weil nervig wie sonstwas. Daran hat sich irgendwie nicht wirklich was geändert, aber hey, genug von diesen peinlichen Erinnerungen. Jedenfalls Anke -> Anka -> Enton. Super. Ich liebe Schwedisch.

Ich werde glaube ich bald mal einen Post machen, der für Mac-Einsteiger interessant sein könnte. Nach jetzt einem Monat Mac und der (nicht lange dauernden) Umgewöhnung vom PC zum Mac gibt es da so ein paar Programme und Tricks, die man brauchen könnte, wenn man neu durchstartet (habe am Anfang nur durch das Rumsuchen bei Google und das Fragen anderer Mac-User funktioniert). Keine Ahnung, wann der Post kommt, aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

Zur Zeit gehört: Empire of the Sun – We are the People/ Tiger by my Side

P.S.: Fotos und so weiter werden jetzt eher auf meinem TUMBLR gepostet. Würde mich freuen, wenn ihr da auch mal reinschauen würdet.



Quiet is the new Loud
November 9, 2009, 10:03 pm
Filed under: 2009, English, Music, Norwegian, Video

So we meet again, after several years
Several years of separation
Moving on, moving around

Links: Website // MySpace

P.S.: Erlend Øye’s other band: MySpace



it’s all a bit homegrown
November 9, 2009, 1:24 am
Filed under: 2009, Blogging, Deutsch

“Guten Tag, das XXX, mein Name ist Anke XXX, wie kann ich Ihnen helfen?”
“Guten Tag, ich rufe aus Italien an. Ich habe eine Frage.”

Es folgt ein fünf Minuten andauerndes entzückendes Gespräch, ich habe mein blödes Grinsen nicht aus dem Gesicht gekriegt. Als ich auflege, schaut mich mein Kollege komisch an. Mir entfährt ein “das ist soooooooooooo niedlich!” und ich glaube, er dachte schon, ich würde gleich von Katzen oder anderen Mädchensachen reden, also füge ich noch ein “das ist sooooo herzallerliebst wenn Italiener Deutsch reden.” Verdutzter Blick Teil 2. Mich stört es nicht, denn mein Kopfkino spult schon einen herzzerreißenden Film ab, eine Fahrt nach Rathen nämlich. Grinsen Teil 2.
In einem Anflug von “ich will mich weiterbilden, aber in eine andere Richtung als in die, die ich schon studiere” habe ich mal ein bisschen bei iTunes U herumgeforscht. Interessierte aller Länder, lasst euch das nicht entgehen! Namhafte Universitäten (Oxford, Cambridge, Yale, anyone?) bieten Vorlesungen ganzer Semester zu den unterschiedlichsten Themen als Podcast (Audio/Video/Transcript) zum kostenlosen Download/Abonnement an. Was ich mir zur Zeit anhöre: Introduction to Psychology (Open Yale Courses) – Themen, die einen schon immer beschäftigt haben, wie zum Beispiel: was sind Gefühle, was ist Liebe (+ ab wann ist es Liebe), wie sehr beeinflussen die Eltern die Psyche ihres Kindes – ich kann nur sagen: hört es euch an, lernt, vor allem, stellt fest, dass es in Universitäten nicht nur stocksteif zugeht, dass es Dozenten gibt, die es wirklich beherrschen, zu lehren – ein Genuss! Warum die TU Dresden nicht mit auf diesen Zug aufspringt, frage ich mich allerdings, zumal sie ja eine Elite-Uni sein will – zur Zeit gibt es fünf deutsche Universitäten, die bei iTunes U mitwirken: die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, das Hasso-Platner-Institut für Softwaresystemtechnik, die Ludwig-Maximilians-Universität München sowie die RWTH Aachen. Ich erinnere mich dunkel an den Mitschnitt einer Ringvorlesung im Wintersemester 2008/2009, im Bereich NdL – wie aber schlägt man soetwas seiner Universität vor? Schaut doch mal selber bei iTunes U rein, ihr findet bestimmt auch etwas, das euch interessiert, vielleicht sogar für eure Studienrichtung.

Ich esse jetzt noch Eierschecke. Dann gehts ins Bett – nach dem Anschauen von “Schiller”, mit Matthias Schweighöfer, wohl einem meiner Lieblingsschauspieler (Kammerflimmern – einer der besten deutschen Filme, die ich kenne!), und ich zitiere den guten Herren mal aus einem Interview, besser geht es nicht: „Schiller war Rock ’n’ Roll – Goethe war Pop“.

Zur Zeit gehört: Andrew Bird – Fiery Crash

P.S.: Auf Arbeit aus allen Wolken gefallen – bei NRJ lief Athletes Superhuman Touch! Was ist nur mit meinem elitären Geschmack passiert, ist der etwa auch jetzt bei dem Sender angekommen, den ich früher ungefähr so leiden konnte wie Straßenratten?



It’s all about secrets.
November 5, 2009, 3:15 am
Filed under: 2009, Blogging, English

A lot of you might have heard of “Postsecret” where people (anonymously) send postcards with their secrets written on them to a postal address somewhere in the USA. A lot of these postcards/secrets are then published Sundays on the PostSecret Blog. A blogger took the idea of being able to reveal secrets to the public further: *all* secrets submitted are going to be published. Have a look here. BlogSecrets might lack the often incredibly beautifully designed and often funny/touching postcards, but the blog is still a very good read – and one might recognize one’s own secret online.

Alla har hemligheter.