So we meet again, after several years
Several years of separation
Moving on, moving around
P.S.: Erlend Øye’s other band: MySpace
“Guten Tag, das XXX, mein Name ist Anke XXX, wie kann ich Ihnen helfen?”
“Guten Tag, ich rufe aus Italien an. Ich habe eine Frage.”
Es folgt ein fünf Minuten andauerndes entzückendes Gespräch, ich habe mein blödes Grinsen nicht aus dem Gesicht gekriegt. Als ich auflege, schaut mich mein Kollege komisch an. Mir entfährt ein “das ist soooooooooooo niedlich!” und ich glaube, er dachte schon, ich würde gleich von Katzen oder anderen Mädchensachen reden, also füge ich noch ein “das ist sooooo herzallerliebst wenn Italiener Deutsch reden.” Verdutzter Blick Teil 2. Mich stört es nicht, denn mein Kopfkino spult schon einen herzzerreißenden Film ab, eine Fahrt nach Rathen nämlich. Grinsen Teil 2.
In einem Anflug von “ich will mich weiterbilden, aber in eine andere Richtung als in die, die ich schon studiere” habe ich mal ein bisschen bei iTunes U herumgeforscht. Interessierte aller Länder, lasst euch das nicht entgehen! Namhafte Universitäten (Oxford, Cambridge, Yale, anyone?) bieten Vorlesungen ganzer Semester zu den unterschiedlichsten Themen als Podcast (Audio/Video/Transcript) zum kostenlosen Download/Abonnement an. Was ich mir zur Zeit anhöre: Introduction to Psychology (Open Yale Courses) – Themen, die einen schon immer beschäftigt haben, wie zum Beispiel: was sind Gefühle, was ist Liebe (+ ab wann ist es Liebe), wie sehr beeinflussen die Eltern die Psyche ihres Kindes – ich kann nur sagen: hört es euch an, lernt, vor allem, stellt fest, dass es in Universitäten nicht nur stocksteif zugeht, dass es Dozenten gibt, die es wirklich beherrschen, zu lehren – ein Genuss! Warum die TU Dresden nicht mit auf diesen Zug aufspringt, frage ich mich allerdings, zumal sie ja eine Elite-Uni sein will – zur Zeit gibt es fünf deutsche Universitäten, die bei iTunes U mitwirken: die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, das Hasso-Platner-Institut für Softwaresystemtechnik, die Ludwig-Maximilians-Universität München sowie die RWTH Aachen. Ich erinnere mich dunkel an den Mitschnitt einer Ringvorlesung im Wintersemester 2008/2009, im Bereich NdL – wie aber schlägt man soetwas seiner Universität vor? Schaut doch mal selber bei iTunes U rein, ihr findet bestimmt auch etwas, das euch interessiert, vielleicht sogar für eure Studienrichtung.
Ich esse jetzt noch Eierschecke. Dann gehts ins Bett – nach dem Anschauen von “Schiller”, mit Matthias Schweighöfer, wohl einem meiner Lieblingsschauspieler (Kammerflimmern – einer der besten deutschen Filme, die ich kenne!), und ich zitiere den guten Herren mal aus einem Interview, besser geht es nicht: „Schiller war Rock ’n’ Roll – Goethe war Pop“.
Zur Zeit gehört: Andrew Bird – Fiery Crash
P.S.: Auf Arbeit aus allen Wolken gefallen – bei NRJ lief Athletes Superhuman Touch! Was ist nur mit meinem elitären Geschmack passiert, ist der etwa auch jetzt bei dem Sender angekommen, den ich früher ungefähr so leiden konnte wie Straßenratten?
A lot of you might have heard of “Postsecret” where people (anonymously) send postcards with their secrets written on them to a postal address somewhere in the USA. A lot of these postcards/secrets are then published Sundays on the PostSecret Blog. A blogger took the idea of being able to reveal secrets to the public further: *all* secrets submitted are going to be published. Have a look here. BlogSecrets might lack the often incredibly beautifully designed and often funny/touching postcards, but the blog is still a very good read – and one might recognize one’s own secret online.
Alla har hemligheter.
Sometimes I wish I were someone better.
it’s cold I’m stuck on repeat and it’s not even a tape I like it’s something I have never chosen it’s something that drives me insane I hate feeling that way I hate ridiculing myself like that maybe it’s really good that I’m that busy at the moment I think I might even be motivated I want things to change I want things to be different I don’t want you to be as present in my daily life any more every streetlight a reminder it makes me choke and I can’t even help it I never even chose that path no
another tape on repeat: The Frames – Dream Awake; Madonna – Substitute For Love; Bloodgroup – My Arms; Amanda Zelina – I Loved Before; Foo Fighters – Walking After You; and…. Lykke Li.
I’m good, I’m gone.
“Throw me a dream please, it’s been a dreamless sleep
For such a long time, such a long time
Sing myself awake
Watch the branches break
No one could ever take your place”
Link: MySpace
Ich liebe diese Mischung aus Electro, Pop und Italo-Disco (auch wenn man mich für die Benutzung dieses Begriffs bestimmt steinigen wird, aber das passt irgendwie – in nem positiven Sinn!) – gute Laune garantiert. Und woher? Na klar, aus Schweden!
Das Video ist doch auch einfach nur legendär.
“I might be dreaming but I think I believe / I might be seeing things that aren’t quite real but right now I don’t care if I do”
(The Sound of Arrows – Into The Clouds)
Aber abgesehen von Into The Clouds gibt es auch M.A.G.I.C., das manchen vielleicht aus dem einen oder anderen Indieschuppen noch bekannt sein dürfte. Gute Laune garantiert, Teil 2.
I decided to move back to London after university; that will be in 2012. I think I’ll head home.
My day has been pretty unspectacular. I came down with some kind of a cold so I figured it’s best to stay at home and sleep a little. I threw up as usual, and my headache feels as if there were a bulldozer running over my brain, again and again. Migraine? I have no idea. I’ve been constantly watching if the Deutsche Bahn FINALLY decided to release some more Danmark-Special Tickets for dates later than Dec. 15. I understand that they want to sell 1st class tickets first, but what’s the point in telling people that no such Danmark Special Tickets are available anymore because they’re all sold out, when it’s only 5 minutes after they have published the new timetables? Common sense is the least of the common senses.
I’m in love with: NOA NOA, Vila, Lysegaard, Gina Tricot, NEXT, Vero Moda and Top Shop. There’s a little boutique in Dresden where you can buy NOA NOA clothing, it’s called “Mit Lille Danmark” (my little Denmark) – located in Neustadt, (Website).
Listening to: Mariha – It Hurts
“und hinterrücks versteckt es sich, es flüstert sich von selbst nach oben”
(Hauschka – Im Schlaf (Where Were You?))
die Nelken in dem orangenen Glas schauen erbärmlich aus nicht weil sie überhaupt nicht in die Jahreszeit passen die ich mit mir herumtrage sondern weil sie so einsam vor sich hinstehen sie haben keine Form sie bilden keinen Strauß sie haben es noch nicht mal wirklich geschafft zu blühen sie hängen auf Halbmast und warten darauf zu erfrieren obwohl es hierdrin niemals Minusgrade geben wird ich frage mich schon seit einiger Zeit warum ich mich eigentlich beschwere ich habe nichts weswegen ich mich akut beschweren müsste die Dinge haben sich nicht geändert nichts ist anders die Zeit fließt nur anders vor sich hin und die mich begleitenden Komponenten haben sich an andere Orte verschoben ich glaube ich fange wieder an die Leute um mich herum zu testen obwohl ich das nicht will ich vergesse oft etwas zu antworten ich vergesse oft wo ich mich hätte hinbewegen müssen aber ich mache das nicht mit Absicht ich bin vielmehr verwirrt warum ich mich so von einigen Festen die ihren Standort geändert haben so verwirren lassen ich weiß nicht wirklich warum ich mich beschwere denn es ist eigentlich alles beim Alten glaube ich aber ich kann nicht genau sagen warum es mich auf einmal stört wie sich die Dinge entwickeln dass genauso oft Funkstille herrscht wie zu den Zeiten als man noch hier war aber was bedeutet hier eigentlich schon ich weiß noch wie ich mich fragte was eigentlich schlimmer ist zurückgelassen zu werden oder zurückzulassen ich glaube es ist das zurückgelassen werden weil man weiß dass die Dinge nie wieder so werden wie sie waren weil man weiß dass man verloren hat was man hatte weil man weiß dass man zwar unheimlich viel dazu gewonnen hat nämlich einen Freund aber dass man weiß dass diese Person sich wieder in ihr altes Gefüge einflechten wird und man dann wieder dieser ausgestoßene Teil eines anderen vergangenen Alltags ist vielleicht ist das wirklich der schlimmste Teil vielleicht ist das wirklich das was mir die Luft zum atmen nimmt ich hatte ne ein Problem damit andere zurückzulassen noch nicht einmal als ich nach London ging und irgendwie hungere ich schon danach wieder zu gehen weil ich es hier wieder kaum aushalte aber eher diesmal weil ich weiß dass ich mich wieder fragen würde wie es eigentlich weitergegangen wäre warum suche ich mir eigentlich immer wieder Menschen aus in die ich mich verliebe von denen andere denken dass sie mir nicht gut tun obwohl ich weiß dass sie mir gut tun warum gibt es da diese schizophrene Ansicht warum gibt es da dieses widersprüchliche Etwas das einen zerfrisst wenn man anfängt darüber nachzudenken warum überhaupt macht man es sich so schwer und lässt sein Herz aussuchen was sich wie zu Hause anfühlt warum überhaupt gibt es dieses Gefühl ich glaube ich habe irgendwo mal gelesen dass Liebe wie eine Krankheit ist nur eben eine neurale Störung vielleicht muss es sich deshalb so komisch anfühlen aber wo sind die ganzen Antikörper und Helferzellen und Killerzellen die da eigentlich gegen ankämpfen müssten und warum fühlt es sich so gut an warum lache ich mehr nach diesen sechs Monaten ich verstehe es einfach nicht ich weiß nicht warum etwas dass sich so gut auswirkt so emotional zerstörend auf mich wälzt ich weiß nicht warum das alles sich so entwickelt hat warum ich nicht aus meiner Haut kann warum andere mir das vorwerfen obwohl sie nicht wissen was genau passiert ist sodass ich nicht aus meiner Haut kann vielleicht erwarten wir alle ein bisschen zu viel vielleicht will ich nur sicher sein dass man auch bereit ist um mich zu kämpfen sich anzustrengen und sich durch oberflächliche Abweisung nicht entmutigen lässt nein ich will keinen Stalker ich habe schon genug davon aber es macht mich irgendwie traurig zu sehen wie sich das alles entwickelt hat und dass dieses große Kompliment dass man macht oft als eine Art Ausrede benutzt wird um den Kontakt abzubrechen wie kann man nicht bemerken dass das noch mehr wehtut als einen Korb zu bekommen wie kann man eigentlich so grausam sein sich auch soetwas anzutun ich sage ja nicht dass es für den anderen nicht einfach ist ich weiß dass es schwer ist entwurzelt zu werden zum zweiten Mal vielleicht hat er auch nirgendwo so richtig Wurzeln geschlagen vielleicht mochte ich das so vielleicht habe ich mich zu sehr wiedergefunden vielleicht ist das einfach zu sehr verwirrend ich denke und zerdenke alles und dabei zermürbe ich mich und zerstöre und rekapituliere und baue wieder auf und befürchte und dann wieder denke ich ich nerve und dann wiederum weiß ich nicht was ich denken soll ich freue mich auf Rom Kopenhagen Göteborg Stockholm London ich weiß schon dass ich nur noch grinsen werde wenn es dahin geht ich weiß dass ich London vermisse ich weiß dass die Leute das nicht mehr hören können aber das ist alles Teil des Pakets ich verliere weiterhin an Gewicht und ich komme damit selber nicht klar ich liebe meinen Körper langsam ich werde mir meiner Wirkung auf andere bewusst ich mag es dass ich nicht 0815 bin ich liebe es dass meine Freunde auch nicht 0815 sind dass sie es auch nicht sein wollen es macht mich stolz es macht mir das leben in dieser Stadt viel einfacher genau weil ich weiß dass sie da sind und ich bin dankbar jeden Tag auch wenn ich das nicht so oft sagen kann aber ich bin dankbar wieder und wieder
Filed under: 2009, American, Blogging, Deutsch, Featuring..., Music, Swedish

“when I’m out of your system, forget the things that I said”
(Maritime – Tearing up the Oxygen)
Ich bin wohl doch zu sehr Nerd. Dank diesem Video (nur auf English, sorry) weiß ich jetzt endlich auch, wie man einen anderen Laptop, der per Ethernet ans Internet angeschlossen ist, zu einem Hotspot machen kann, sodass andere Laptops dessen Internetverbindung mit nutzen können. Das habe ich natürlich flugs ausprobiert – es funktioniert alles, und das einfacher als ich dachte (ich hatte bei all den Fachtermini in den Fachtermini-Fachforen schon Angst, ich würde das nie hinbekommen), also probiert es einfach mal aus, wenn ihr Internet für euer iPhone oder euren Mac oder euren PC oder was auch immer braucht und euer/eure Freund/in kein W-Lan hat. Reichweite 10m, but who cares. Wer das braucht, sollte sich wirklich eher einen Router kaufen, dessen Signal man auch durch Wände hindurch aufnehmen kann (angeblich geht das bei uns nicht, nur komisch, dass ich das Signal unserer Nachbarn bei uns reinbekomme, obwohl da noch eine Feuerschutzmauer zwischen unseren Haushälften ist…).
Nach meinem Post über die Moleskine-Notizbücher habe ich mal meine Notizbuchsammlung (passt gerade so in einen Schuhkarton) unter die Lupe genommen. Wie man sehen kann, sind viele nicht Moleskine, aber das sei egal. Ich bin beeindruckt, muss ich sagen.
Rauf und runter läuft bei mir zur Zeit das Zweitlingswerk der US-amerikanischen Band Maritime – We, The Vehicles. Das Debütalbum hat in Deutschland übrigens das Grand Hotel van Cleef (ja, richtig – Stichworte: Kettcar, Tomte) veröffentlicht. Feiner Pop-Rock aus der Feder von Davey von Bohlen (bemerkenswert: nach zweijährigen, wiederkehrenden Kopfschmerzen, wurde bei ihm 2002 ein gutartiger Gehirntumor festgestellt und entfernt!), mit Songs, die irgendwo zwischen Melancholie, den Kleinigkeiten alltäglicher und nicht-alltäglicher Beziehungen, (leider?) nur allzu wahren Feststellungen über das Kommen und Gehen von Menschen, und verlorengeglaubter und oft wiedergefundener Hoffnung angesiedelt sind. Von Bohlens angenehme, kratzig-bis-rauchige Stimme bereitet dabei selbst das traurigste (“until we’re strangers again”) angenehm auf. Herausragendster Songtextteil: “ballads laugh at everyone / worse than silence is their song / and you’re too far away to love” (Calm)
Ich möchte hierbei nochmal auf etwas hinweisen: am 13. November erscheint in Deutschland das zweite Album von IMMANU EL, genannt MOEN. (Vor-) Bestellen könnt ihr es übrigens bei Amazon (dort gibt es schon die 30 Sekunden-Snippets für alle Songs), soweit ich weiß auch ab dem 13. bei iTunes kaufen und sowieso bald wieder live auf Tour hören. IE touren im Januar und Februar für sechs Wochen durch Europa (mehr Informationen über die Tour poste ich zu gegebener Zeit), also verpasst es nicht, die fünf Herren aus Göteborg anzusehen.
Everyone should have a mom in love and a daddy in space. My mom’s in love with QVC, my father’s in love with his motorcycle – and they’re still in love with each other, I think. Where and when does love turn into habitualness? And when did you last see your sister? I can’t help but stay at home this weekend, yet again. No news is good news, as they say, and that’s what characterises my life at the moment. We keep going on, we do what we have to do (in my case: do homework for university – I know, when I was at school, I thought that students were lazy, never had any homework to do and just had some kind of cramming period before taking their exams; I’ve finally come to terms with realizing that I was utterly wrong – and how great that I only realize that in my third semester), we think ourselves to death. How to escape cause and effect? As you might have guessed (or not): I am madly in love with my Mac. Why did it take me so long to switch over to using this finely crafted little addictive machine? One surely pays extra for having that little Apple on the back of one’s screen, one does pay for its design, its software but to be honest: I have never ever owned such a fast, easy-to-use (once you’ve overcome the differences between Windows and Mac) and beautiful computer. And with fast I mean uber-super-fast. Not even when I got my new laptop back in 2007, was it as fast as my lovely MacBook Pro is now. Both installing and deinstalling are easy, iTunes actually works without causing the operating system to freeze or with iTunes dying after an estimated ten minutes of trying to listen to music. iTunes itself is a pleasure, it makes life pretty easy, especially by organizing one’s music library automatically. Bliss. And you don’t actually have to rip your CDs (yes, I mean your CDs, as in CDs you own) in the odd .mp4 format, there are plenty of other options to chose from. Surely iTunes isn’t able to play the *.wma format but – who cares? Another not-so-positive thing about the Mac: most of the programs one needs and likes are available for Macs but a lot of others were concipated for Windows OS. Take ICQ for example: what I have on my Mac now resembles that medieval ICQ version I used about four or five years ago, so I can’t do anything but wait for the developers to release a new official Mac version. Why? Those other (freeware) multi-messenger-clients die on me all the time. But all in all am I very very happy. Sträck ut din hand till mig – jag ber dig. Another thing I’m in love with is my companion, the notebook. As most of you know, am I mostly in love with Moleskine, those little black and handy books to scribble/ draw/ write in. If it’s for me, then Moleskine notebooks are the best things that come from Italy – amongst others, of course (hello? Pasta! Pizza! Tiramisù! Lovely people!). What people think of when they think of Moleskine is “that famous little black notebook of Ernest Hemingway.” Guess what – this all is a legend (read this German newspaper article about the legend behind the legend of Moleskine if you want to know more about it; in German only, sorry). There is a) no proof for that and b) do the marketing people of Moleskine know about that. Moleskine is said to be for “the creative”, people who want to appear as being creative use books of that brand as a kind of a status symbol, as if to say “I own a Moleskine, therefore I am creative.” There are even people who try to tell if someone’s a creative person by looking at the brand of the notebook that person uses. I don’t care, I don’t buy these notebooks to be pretentious (there are many other ways to appear pretentious – many more cheaper ways). Moleskine books are handy (though a little bit overpriced at times) and nearly impossible to destroy (if you use them like any other notebook), and the people behind the brand come up with more and more good ideas. In 2006, they introduced a new line called “City Notebooks” in which a major metropolitan city is featured with maps and other things – the main idea behind that though is to create oneself’s own travel notebook. I love that idea, and even though it’ll cost me a fortune, am I going to buy city notebooks for the cities I’m going to travel to this and next year.
[rant-mode]Some people might laugh about me now – oh, she owns a MacBook Pro, she loves to pay loads of money for Moleskine books – she must be pretentious then! And if not, then at least a geek! – Well, guess what? I don’t mind. You can call me a geek or pretentious – I don’t care since I know that I’m not any of that. [/rant-mode]
Listening to: Low-Fi – Where You Are
Filed under: 2009, English, Featuring..., Music, Swedish, Video | Tags: Tvärvägen
As you all know, Henrik Öhberg, a.k.a. Tvärvägen from Sweden is one of my favourite solo-artists and one I love to blog about. Whenever there’s a new song or a new video, it usually means so much more to me than just to “blog” about something. How shall I explain that? For example, take Tvärvägen’s new video for “Pinginvärmen” – an achingly beautiful song that pierces your chest even deeper if you’re watching its video, too. It moved me to tears.
“Du är allt jag har.“
P.S.: If you had followed the twitter page of Tvärvägen’s label, Knoppar, you would have gotten a nice LIVE EP of Tvärvägen. So watch out for future goodies here!
Ob eine Sache gelingt, erfährst Du nicht wenn Du darüber nachdenkst, sondern wenn Du es ausprobierst.
(Glückskeks des Tages)
Ich präsentiere hier dem geneigten und interessierten Leser einen Auszug aus dem Text, an dem ich gerade schreibe. Dem einen oder anderen habe ich vielleicht schon davon erzählt. Viel Spaß damit (Meinungen sind übrigens herzlichst erwünscht!!).
Basic Space
Als er wiederkam, hatte ich auf der Rückbank seines Autos noch ein paar Worte gefunden, geschwiegen hatte ich schließlich viel zu lang. Er hatte nur das Parkticket bezahlt, da vorne am Automaten, die ganze Zeit über war er in meinem Blickfeld geblieben und doch war mir so, als käme er von einer dreiwöchigen Reise zurück, die ihn mehr ernüchtert als erfreut hatte. Ich hatte gesehen, wie er sein Mobiltelefon aus der Hosentasche genommen hatte – einer dieser alten Knochen, die alle zwei Minuten ihren Tod vortäuschten – und ungläubig auf das leicht in der Abenddämmerung leuchtende Gerät in seiner Hand starrte; nach einer halben Minute packte er es wieder weg, strich danach aber alle zehn Sekunden über den Stoff seiner Jeans, um sich zu vergewissern, dass es noch da war. Langsam trottete er zurück, öffnete die Fahrertür und setzte sich mit einem lauten Quietschen des Autos wieder in seinen Sitz. Er atmete ein Mal tief ein und aus, steckte den Schlüssel ins Zündschloss und ließ den Motor an. Dreimal ein immer anschwellenderes Glucksen, dann das wohlige Geräusch einer funktionierenden Maschine.
“Du hast ihre Nummer noch nicht aus deinem Handy gelöscht, oder?” sagte ich und lächelte leise.
Ernüchtert schüttelte er den Kopf und setzte den Blinker. Das Klicken klang wie das betont langsame Ticken einer Uhr – ich glaubte, er ahnte das ebenso wie ich. Ein einsames Blinken in der Nacht.
“Sie will mich wieder zurück,” flüsterte er kaum hörbar, “und sie sagt, dass sie es diesmal ernst meint.”
Ich atmete auffällig laut, er reagierte nicht.
Auf einmal führen wir, sanfte Laternenlichter wischten einander auf dem Armaturenbrett weg. Grüne Ampeln.
“Mit fünfzig durch die Stadt fahren bringt wohl doch etwas,” er grinste vor sich hin.
Es roch nach dem schon viel zu lange am Rückspiegel hängenden Duftbäumchen – ein fader Geruch von Apfel und Staub und Sonne.
“Vielleicht solltest du aufhören, dir darüber Gedanken zu machen, wie sie es meint. Warum denkst du denn nie an dich?”
Er schwieg, nur noch rote Ampeln. “Siehst du, was ich meine,” fragte er schließlich. “Wir haben alle unsere Defizite, nur besteht der Unterschied zwischen dir und mir darin, dass ich vergeben kann.” Rot leuchtende Rücklichter; unsicher war er, das spürte ich schon dadurch, wie er mit dem Gas spielte. Ein paar Autokolonnen fuhren wenig entfernt über die Straße, die unsere kreuzte. Plötzlich ein Panzer, gelb umherzuckende Irrlichter, ein Bundeswehrtross mit auffällig vielen Sanitätslastern.
“Als würden sie in den Krieg ziehen,” stellte ich fest. Betretenes Schweigen, während wir zehn Minuten lang den Fahrzeugen in Tarnfarben nachschauten. Hinter uns waren keine Autos.
“Ist es nicht schon zu spät für dich,” fragte er, ” ist es nicht zu spät für dich und ihn, für euch?”
Das war das letzte, das ich in diesem Moment hören wollte. Mein Kopf war blank, meine Augen füllten sich mit Tränen und ich bemerkte, wie meine Mundwinkel zu zucken begannen.
Er schenkte mir nicht wirklich etwas, das an Mitleid erinnerte, noch nicht mal an Aufmerksamkeit. Vor uns begannen sich die Autos langsam zu bewegen; als wären wir an einem unsichtbaren Faden an sie gebunden, rollte die Landschaft bald auch an uns vorbei.
“Sie hat dich doch emotional zu Grunde gerichtet und jetzt versuchst du, dich durch mich besser zu fühlen,” wisperte ich gegen das Armaturenbrett mit Airbag.
“Wir können einfach weiterfahren, so lange, bis das Benzin alle ist,” sagte er auf einmal, “mein Auto ist vollgetankt.”
Ich wusste nicht genau, warum er das mit mir machen wollte, warum gerade jetzt. Vielleicht wollte er vergessen, was war und hätte gewesen sein können. In jedem seiner Worte schwang ein “zwei Jahre wirft man nicht einfach so weg” mit, in jedem seiner Worte war dieses “deswegen konnte es nicht funktionieren,” das mir beinahe das Herz brach. Meine Probleme waren dagegen purer Luxus, ich hatte es nicht von null auf hundert gebracht, so wie er, ich hatte nicht alles von mir in die Waagschale gelegt, so wie er. Wenn ich ihn traf, war all das zu weit entfernt von mir.
•••
… via German Engineering (Maritime).
I wake up, I choke, I decide to turn around and sleep a bit more. Monday. The noise of my father drilling holes into the walls of our utility room, which is just located opposite my room, we now have a washing line so that my mom and I don’t have to use that strange pipeline mounted up on the ceiling anymore. I’m tired but I decide to get up, it’s half past eleven (am). My father lets me know that that pipeline my mom and I used all the time is our gas pipeline. You know, leaks and so on, and suddenly a big boom. Though I doubt that three or four or five hangers with wet clothes on them can cause a solid pipeline -seemingly made of metal – to break as easily. But you know us – boom. My father even beautifully describes that scenario of gas leaking, us not smelling it, us forgetting to turn off some electric devices (well, for that he’d just have to have a look into my room) or someone ringing our door bell – boom. And that might mean for the rest of our neighbourhood to – boom – as well. Whatever. I grab a bite to eat, ask my father if there’s been any mail for me – surprisingly NO, apart from the weekly news magazine I subscribed to – and decide to go back to sleep. I didn’t get a lot of it that past weekend and Mondays I’m off anyways. Lasse (my laptop) and I spend some quality time together, listening to music, with me slowly drifting off to sleep again. The sound of Belle and Sebastian, Alcoholic Faith Mission, and Maritime barely touches me in my sleep, like a tangent skims a square or a triangle or a circle. I drift off, I doze off, I have a weird dream. I get up, I see that it’s half past eleven (pm), I walk up the stairs to grab another bite to eat. My mobile phone’s somewhere in the house but I forgot where I put it. The quest of the day ahead: find my mobile phone when the sound’s turned off. Gosh, I hate myself for always doing that but right now I can’t think of anything urgent that might come my way. Still, I’m kind of anxious to find out what this week holds in store for me. I’d love to finally come across some pleasant surprises (no, I don’t mean those that I caused, I mean surprising surprises – it’s not as great if you find secret messages you wrote yourself).
Listening to: Death Cab For Cutie – I’ll Follow You Into The Dark / Maritime – Love Has Given Up
Oh hell, no, these vessels, our heart swells up.
Ich bin mal ausnahmsweise motiviert, was die Uni anbelangt. Das äußert sich darin, dass ich meinen Samstagnachmittag in der SLUB verbringe und recherchiere und mich schonmal auf Referate und Hausarbeiten und all solchen Spaß vorbereite. Zur Zeit verdränge ich wieder viel, zum einen aus Gründen der Hilflosigkeit und des Alleingelassenwerdens, was Fragen anbelangt, die ich gestellt habe. Arbeit lenkt ab, Uni lenkt ab. Und ich schreibe wieder, mal sehen, was dabei herauskommt.
Im Rahmen meiner Recherche empfehle ich übrigens die Lektüre von Christoph Heins “Der fremde Freund/Drachenblut”. Und da ich das in letzter Zeit oft höre – schaltet mal dieses Internetradio hier an: Fresh Air – The Alternative. Das ist das Uniradio der University of Edinburgh. Wer Indie, Alternative und manchmal ein bisschen noch unbekannteres mag, wird diesen Sender lieben. Zu empfangen über iTunes oder online, auf der Website des Senders.
Oh hell no, these vessels
Our heart swells up, these vessels
Our heart swells up, which makes us explode
(Foals – Red Socks Pugie)





