01. The Chemical Brothers – Close Your Eyes (feat. The Magic Numbers) [Youtube]
02. There Will Be Fireworks – Colombian Fireworks [no link.] [TWBF MySpace]
03. The Frames – Dream Awake [YouTube]
04. Bloodgroup – Red Egypt [LastFM]
05. Hello Seahorse! – Universo 2 [LastFM]
06. Twiggy Frostbite – Heroes [LastFM]
07. Me Succeeds – Black Waves [LastFM]
08. Patti Smith – Free Money [YouTube]
09. Toma – Fallback Lighthorsemen [LastFM]
10. Codes in the Clouds – We Anchor in Hope [LastFM]
Aus der “Russell Square” Sammlung. Ist schon ein/zwei Jahre alt, fertiggestellt in London. Kurzgeschichte.
Die Gescheiterten.
Ich mag diese Regentage nicht besonders. Es regnet in Strömen und noch bevor man das Haus verlassen hat, weiß man ganz genau, in welchem Zustand man wiederkommt. Die Straßen werden matt im Laternenlicht glänzen, so, dass die Tropfen an den Fensterscheiben auf berührende Art und Weise zu funkeln beginnen und das nasse, kalte Wasser wird auf der Haut knistern, bis sich alles in einer Welle aus Gänsehaut auflöst. (more…)
Es ist mal Zeit ein wenig Werbung zu machen. Und zwar Werbung für einen wunderbaren Prosatext von Theres. Lesen und kommentieren (bitte!) könnt ihr hier.
Da passt es doch, dass ich euch mal einen kleinen Text vorstellen möchte, den ich letztens in meine Kladde gekritzelt habe, auf dem Weg in die Stadt. Nicht zu viel zu erwarten, aber na ja, verbesserungswürdig. Vielleicht mal zu gebrauchen für ein Lied oder so, als Samples im Hintergrund. Oder sowas. Mal sehen.
On the Way to Atlantis – Via Castrop-Rauxel.
I am drowning in a sea of tired eyes
Can’t figure out where the shore is
Maybe I have been away for too long
Could you by any chance help me out of this
I forgot that we all are busy doing other things
while we’re drowning in a sea of tired eyes
waiting for shorelines to come
when I went out yesterday I found your name
under a pile of boxes
I thought you had forgotten all those little things
that crossed your way
Looks like it’s going to rain pretty soon
It takes more than just a pile of old photographs
for us to drown in a sea of tired eyes
I am drowning in a sea of tired eyes
to hit rockbottom on my way down
maybe I have been away for too long
Could you help me out of this
We all have our ways of coping with memories in our lungs
I am waiting for them to drown with me
While you’re waiting for the sea to drown
Ich zähle die Tage runter. Letzte Prüfung am 17., danach wird erst mal für fünf Wochen am Stück geschlafen. Als ich noch in London gearbeitet hatte, mal zwei Tage frei hatte und die Arbeit ziemlich stressig war, kam ich eines Nachmittags nach der Frühschicht in mein Zimmer, duschte mich, zog mich um, ging noch etwas einkaufen, kam zurück und legte mich in mein Bett, nur um mich auszuruhen. 36 Stunden später bin ich dann aufgewacht, desorientiert und mit einem Laptop (noch an…), dessen Instant Messenger so wütend vor sich herflackerten wie die Nachrichten, die darin geschrieben wurden. An manchen Stellen habe ich mich dann trotzdem gefragt, ob ich eventuell schlafsüchtig sein könnte. Ja, es gibt Schlafsucht, auch Narkolepsie genannt, jedoch stellte ich nach näherer Untersuchung dieser Krankheit fest, dass ich höchstens von extremer Lethargie befallen wurde. In den Sommermonaten dann, wo es unter dem Dach in etwa so heiß wurde wie auf der untersten Stufe einer Bio-Sauna, hat das auch aufgehört. Da habe ich mich dann lieber in Unterwäsche auf dem Dach in den Sommerregen gestellt und das Blinken und Flackern der Lichter der Londoner Skyline beobachtet. War auch sehr schön.
Nun, dass ich mir wünschen würde, ich könnte jetzt so viel schlafen, wie ich wollte, ist natürlich immer noch wahr, trotz allem habe ich ein paar Sachen, die ich sehr gerne in dem Wochenende und der Woche nach der letzten Prüfung machen würde. Ich habe, wie ich sicherlich noch nicht erwähnt habe, bei TRND die Möglichkeit bekommen, ein eigenes Fotobuch zu machen. Nun wälzt sich der Foto-Freak hin und her, schließlich will man ja etwas machen, das vorzeigbar ist. Und so bin ich mit einer Idee gekommen, die die mir zur Verfügung stehenden Seiten wahrscheinlich wirklich gut füllen dürften, insofern mich mein Fotoglück nicht verlässt. Und was kommt da rein? Langzeitbelichtungsaufnahmen, Landschaftsfotografien und Portraits. Für diese Portraits habe ich mir dann auch etwas einfallen lassen, ein Konzept, aber das werde ich hier nicht breittreten. Die Leute, mit denen ich das machen möchte, werde ich damit früher oder später schon noch überfallen (oder habe es bereits getan).
Jetzt werde ich mich nun endlich aus meiner heutigen Lethargie schälen (mit dem Hund war man ja schon draußen), eine laaaange Dusche nehmen, meine zwei Beine bewegen und erst in eine andere Suppenbar (muss ich alles mal ausprobieren!), dann zur Sparkasse und dann ins IKEA fahren. Morgen British Cultural Studies und Schwedisch (Prüfungen). Fühle ich mich vorbereitet? Nein. Bereite ich mich vor? Ich denke schon.
Zur Zeit gehört, wärmstens ans Herz gelegt, da innerlich überwältigt: Low – Do You Know How To Waltz?
P.S.: Und ich glaube, ich habe gerade verpasst, dass meine wunderbaren, neu bestellten Schuhe den Weg zu mir nach Hause gefunden haben. Zu schön, wenn man die Klingel des Postmanns mit dem Telefon verwechselt.
Dass meine Träume komisch sind, weiß ich spätestens seit dem periodisch auftachenden Traum, in dem ich von einem Toaster adoptiert werde. Aber was sich letzte Nacht in meinem Hirn abgespielt hat, ist auch ein wenig verwunderlich. Ich war in Island – mit meinen italienischen und schwedischen Freunden – in dem Teil der Insel, in dem der Mittelatlantische Rücken ständig neues Land an die Oberfläche befördert. Sigur Rós haben gespielt. Cover von Black Sabbath und Led Zeppelin und Panthera und Sven Väth, war alles sehr sehr merkwürdig. Und dann sind wir alle auf einen Berg gestiegen und haben Egoistenfotos gemacht. Als wir in Kleidung in die Black Cat Castle Lagune (von Häusern umgeben, die mich an den Gardasee erinnert haben) springen wollten, bin ich aufgewacht. Aber ernsthaft – stellt euch das mal vor: Sigur Rós covern Sven Väth. Ich persönlich habe mich nach 4 Stunden Schlaf aufgesetzt und mich gefragt, was zur Hölle in meinem Kopf vorging. Na ja. Besser als vom Toaster adoptiert zu werden.
Was Uni anbelangt bin ich mittlerweile ein arges Wrack. Ich bin Expertin in Statistiken. Und ich kann euch sagen wie deutlich sich Großbritannien und London prozentual in allen möglichen Angelegenheiten voneinander unterscheiden.
Zur Zeit gehört: rökkurró – Allt gullið
Langsam schockiere ich mich selber. Da saß ich nun in der Grammar Prüfung, “fertig” war ich nach guten 45 Minuten. Gute zehn Minuten habe ich alles nochmal durchgesehen (dass ich nicht bestehe, ist von vornherein klar gewesen), dann habe ich angefangen zu zählen, wie viele Linkshänder in den Reihen vor mir sitzen. Wie viele eine Uhr umhaben, wie viele Busse am Schubert-Bau vorbeifahren. Wie oft die beaufsichtigende Dozentin aufsteht. Alle solche Sachen. Mich hat das alles noch nicht mal tangiert. Mich tangiert zur Zeit vieles nicht und ich bin eher wegen meinem Desinteresse beunruhigt als wegen der Sachen, die mich nicht tangieren. Was auch immer passiert ist…
Meine Schwester weilt das Wochenende in Berlin. Danach fährt Mormor weg. Das heißt pure Glückseligkeit und gelassene Ruhe für ein paar Tage. Uni stresst mich trotzdem ein wenig. Unfassbar, dass das alles schon fast wieder vorbei ist. Hirn = Sieb.
Aufreger des Tages: Dauerauftrag, der von mir vor Monaten gekündigt wurde – trotzdem wurde Geld von meinem Konto abgezogen. Moment zum Ausflippen: “Da… steht… SOLL… auf… dem Bildschirm…?” In Kurzfassung heißt das für mich Rumgerenne, zum Glück kann die Bank all das Zurückbuchen. Nervig. Dadurch verliere ich Zeit, die ich für die Uni gebrauchen könnte. Dementsprechend bleibe ich dieses Wochenende wahrscheinlich mal zu Hause. Muss auch mal sein.
Zur Zeit gehört: +/- – Tired Eyes
Normalerweise lasse ich zwischen Posts auf diesem Blog nie so viel Zeit vergehen. Ich habe mich auch oft daran gesetzt, etwas zu schreiben, aber (offensichtlich) haben diese Worte es nie geschafft, veröffentlicht zu werden. Man könnte es auf den Stress schieben oder auf Ablenkung. Zum Stress: ich mache mir in den letzten zehn Minuten vor etwas Stress, ansonsten ist das alles meist künstlich. Ablenkung: finde ich eigentlich immer reichlich. Zur Zeit lenke ich mich am Meisten selbst ab. Trotzdem: die Highlights der letzten anderthalb Wochen waren:
- ef Konzert (Kritik folgt) mit einem Wiedersehen von Daniel. Nachträgliches über Elbbrücken laufen und in die Nacht singen, sehr angenehm. Fotografieren von Dingen, an denen man zu oft vorbeigeht. Und sich nicht daran stören, erst um 5 zu Hause zu sein.
- die Ankunft meiner Schwester. Fast blinde Vorfreude am Sonntag, ich konnte den ganzen Tag lang nichts anderes, als grinsen. Und dann alte Vertrautheit.
- Abendessen auf Italienisch (2x!). Habe mich sehr wohl gefühlt, vielleicht zu wohl. Einmal rief die Tischtennisplatte. Habe ich lange nicht mehr gemacht: auf dem Rücken liegen und den Sternen zuschauen. Und mal ganz ruhig sein.
- warmes Wetter (zumindest genießbar für 1,5 Tage). Im Sommerkleid im Garten stehen.
Leider gibt es auch einige Sachen, auf die ich mich überhaupt nicht freue(n kann), wie Prüfungen (war vorhersehbar), die mir mein Leben für die nächsten zwei Wochen erschweren werden. Mein Hirn hat vergessen, wie man sich Dinge merkt. Als Beispiel wäre da ein mir von meiner Schwester beigebrachtes italienisches Schimpfwort zu nennen, das ich mir partout nicht merken kann. Das “wie hieß dieses Schimpfwort, was du mir mal beigebracht hast? Fu… fu… fu… keine Ahnung…!” nervt nach dem dritten Mal bestimmt.
Am kommenden Freitag (also… diesen Freitag) steht das Grammar Exam an. I can no more, I break together.
Ein wenig Lyrik zum Ausklingen des Abends/der Nacht.
All die flachbildschirme
Auf unserer straße
Ich gehe vorbei
Frage mich
Wie das alles sein kann
Da oben und unten
In den kabeln in
Denen etwas verebbt
Zur Zeit gehört & wärmstens ans Herz gelegt: Arcade Fire – My Body is a Cage (Sara Lov Cover)
Ich fasse zusammen: Wochenende zwischen Epic Fail, Lachkrampf, einer lieben MMS aus Rostock (da kennt wohl jemand meine Vorliebe für Meer & Sonne
Danke!!! :3), Cider und Rückenschmerzen. Aber es hat sich gelohnt. Und jetzt sitzt man hier, nur um festzustellen, dass man sein British Cultural Studies Tutorium verpasst hat, zur Sparkasse rennen muss, um Kleingeld einzuzahlen und Platz machen muss in einem Zimmer für ein neues Bett. Adjö, Knut! Vorbei sind die Zeiten der Wirbelsäulenverstümmelung dank nicht vorhandenem Lattenrost.
Zur Zeit gehört: Slut – Why Pourquoi (I Think I Like You)
Freitag: rumgammeln (da keine Uni), BRN. Lange Nacht der Wissenschaften – Falk und ich sind die Hochschule für Musik eingefallen und haben dort einen Percussion-Kurs besucht. Man stelle hierbei fest: es ist alles viel zu kompliziert. Zwischen “Gam-ma-la, Gam-ma-la, Ke-Ba-La” habe ich festgestellt, dass ich aller Wahrscheinlichkeit nach nur für Klanghölzer geeignet bin. Oder Triangel. Beat halten, okay. Aber erst mit *viel* Routine. Danach ging es zur BRN. Voll gepackt, wie erwartet, habe ich mal wieder mit meiner Abneigung zu lahmarschig herumlaufenden und unfassbar dumm herumstehenden Menschen zu tun gehabt. Und insgesamt kann man das alles zusammenfassen unter: nicht gesucht, aber gefunden und doch wieder stehen gelassen.
Zur Zeit gehört: Placebo – The Bitter End
P.S.: Ich glaub ich bastel an Beats lieber im stillen Kämmerlein herum.
P.P.S.: An alle in Berlin lebenden nochmal der Hinweis: 21.6. – Michailov (Tomas Torsson & Daniel Öhman von ef) im Hans Wurst!
Wie es der eine oder andere vielleicht schon bemerkt hat – die schnöde Onlinewelt hat mich wieder. Sollte man die “Erfahrungen” von einer Woche beinahe kompletter Internetabstinenz unter “Eindrücke einer Süchtigen” irgendwo bloggen? Widerspricht sich wieder selbst. Ich möchte nur eindringlich darauf aufmerksam machen, dass es zur Zeit scheinbar ein großes Kommunikationsunternehmen gibt, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, seine Kunden zu verärgern oder gar zu vergraulen. Schade nur, dass es meist keine Alternative zu eben jenem Unternehmen gibt, das ohne Vorwarnung seine Kunden vom Netz nimmt oder mit bodenloser Frechheit im Kundenservice auch noch so unverschämt ist, es zu wagen, Effizienz und Freundlichkeit zu verkörpern. Also ich weiß ja nicht, aber manche Leute hätten da schon fünfhundert Mal entlassen werden sollen ob ihrer Unfähigkeit. Unter normalen Umständen, also zum Beispiel als armer Hanswurst/Angestellter im Hotelleriegewerbe wäre man für solche bodenlosen Frechheiten schon längst geflogen. Aber was auch immer – es nützt nichts, sich darüber aufzuregen.
Bei mir gibt es nicht wirklich irgendwelche Neuigkeiten, zumindest wenn man vom “online-sein” absieht. Ich hatte heute einen äußerst amüsanten Tag mit Theres und T. beim Komparsen-Casting. Man kam sich zwar zu fünfundneunzig Prozent durchaus bescheuert vor, aber wenigstens weiß man jetzt, wie dünn die Handgelenke beziehungsweise wie groß der Kopfumfang ist. Und man stellt doch immer wieder fest, dass es manche Menschen definitiv übertreiben. Da hat man hier die übereifrige Mutter mit ihren Kindern, die sich (und da muss man noch nicht mal mit ihnen geredet haben) definitiv für etwas besseres halten, da hat man dort die Komparsen-Casting-Nerds, die sich scheinbar schon immer bei sowas treffen. Sehr sehr gruselig, das alles, aber durchaus mal eine Erfahrung wert.
Ach so – wer sich eventuell noch an Meckereien vom März erinnern kann, die meine Haardichte beziehungsweise dramatischen Haarausfall betreffen: ich kann beruhigen. Ich habe noch nie so viele kurze Haare auf meinem Kopf begrüßen dürfen, da bekommt das Wort “Kranz” definitiv eine neue Bedeutung.
Es ist BRN (Bunte Republik Neustadt)! Und pünktlich zur BRN sinkt das Wetter wieder ab in pure Bedeutungslosigkeit. Ich hoffe auf das Wochenende.
Zur Zeit gehört & wärmstens ans Herz gelegt: ef – Misinform the Uninformed
(nicht vergessen: EF & Benni Hemm Hemm & Southerly am 26.6. im Beatpol Dresden!!)
12.06.
Heute früh bin ich mit einem genialen Ausblick aufgewacht. J. und ich waren ein bisschen auf dem Amerikanischen Länderabend im Gutzkowclub (voll voll voll) und der Abend bzw die Nacht ging für mich damit zu Ende, dass ich auf dem Weg zu J.’s Wohnung vor einem Gullideckel niederging (weitere Details werden nicht angegeben). J. meinte, wir sollten lieber weitergehen, zum Glück (sie hat mich bei sich pennen lassen, auf einer Matratze, die sich so angefühlt hat, als wäre ich auf nem Schiff – zumindest dachte ich das im angetrunkenen Zustand und befand es da für total toll)! J. wohnt jetzt in einer WG, die eigentlich schon fast zum Wohlfühlen und ständig vorbeischauen einlädt. Nicht nur wegen des extremst genialen Blicks auf die Stadt (da hats mir die Sprache verschlagen), sondern wegen des “du bist willkommen” Gefühls, das einem da entgegenschlägt, wenn man hineinkommt. Auch wenn ich mich trotz allem frage, wie die Leute da die unfassbar unhübsche Sofagarnitur in den 15. Stock bekommen haben.
Nun ja, irgendwann war ich dann auch zu Hause – nur um von meinem ab heute einjährigem Hund gezeigt zu bekommen, dass er mich nicht mehr gehen lassen will.
Danach ging es mit C. ins Kraszewski-Museum in Dresden Neustadt. Zuerst konnte ich das Eingangstor nicht öffnen. Schwerer Fall von: epischer Fall. Dann ab in die Stadt, dann ab nach Hause, nur um weiterhin festzustellen, dass das Internet nicht funktioniert. DSL liegt an, aber ansonsten kommt bei uns nichts an. Da merkt man erstmal, wie sehr man schon versuchtet ist: Internet (-> Internetradio, Blog, Flickr, Facebook, Emails, …), Fotografie, LastFM. Das Beste heute: M. hat mir aus Schweden ein Paket geschickt! Mit einem genialen 5000 Teile Puzzle, zwei Daim Packungen (Blockschoki) und einem total niedlichen Brief: habe ich gelesen und musste anfangen zu weinen.
Später dann ging es mit Fa. und Fr. ins Hebedas in der Neustadt, mit Fa. dann noch in die Kochbox. Und da wir noch ein wenig Zeit hatten, bis J. eigentlich dazu stoßen wollte, sind wir ein wenig in der Neustadt spazieren gegangen und sind am Ende im Alaunpark gelandet. Dort haben wir ein wenig am Spielplatz herumprobiert (nicht einfach bei gefühlter Stockdunkelheit), um zurückzugehen und festzustellen, dass M. doch anders aussieht beim Arbeiten als sonst. Ich glaube, beim letzten Arbeitstag stelle ich mich mal vor das Fenster und winke wie eine Bescheuerte, bis es auffällt. Denke da an M. und Fra., die das bei mir gemacht haben, als ich noch in der KK gearbeitet habe. Nun ja, mal schauen, wir wollen ja nichts planen.
Irgendwie wollte ich dann nach Hause, weil J. auch erst später da gewesen wäre, aber Fa. hat mich dann doch noch zu einem Cider im Madness überredet.
13.06.
Ich mag schwere Sinnkrisen nicht. Ich mag es nicht, wenn ich zu sehr über Dinge nachdenke, die ich sowieso nicht beeinflussen kann. Rezeption zum Beispiel – läuft bei allen unterschiedlich und vor allem im Unterbewusstsein ab.
Dann ein kleines Intermezzo bei Theres, die so lieb war, mir für einige Minuten ihren Laptop und ihr Internet zu überlassen – darauf folgte dann ein kulinarisch ausgefeilter Videoabend bei S. und M. – eigentlich ein ziemlich gelungener Tag, würde ich meinen.
14.06.
Essen gehen, Sommerrodelbahn, Sonne. War ein spaßiger Tag, der mich trotzdem ziemlich gerädert hat.
15.06.
Regen. Lange geschlafen. Arbeitsauftrag zu Ende gemacht. Und jetzt – Regen, Regen, Regen. Und Kopfschmerzen. Ich hätte Lust auf mein Bett.
Midterm Test British Cultural Studies morgen (danach Frustshopping – ich bin/werde Vero Moda Suchti). Hab alles angeschaut (ab wann spricht man eigentlich vom Lernen, wenn Zeug gebetsmühlenartig in den Schädel einzudringen versucht?), aber so richtig, hab ich das Gefühl, weiß ich nichts. Also liegen meine Nerven dementsprechend blank, denn irgendwie muss ich das Ding da bestehen, um zur Prüfung zugelassen zu werden.
Hierbei kam ein EPIC FAIL der besten Güteklasse zum Vorschein (es geht um eine gute Karte von den britischen Inseln/UK+Irland) – entschuldigt bitte all diese xD aber das ist einfach mal … mein Gütesiegel für Nervenzusammenbruchlachen:
anke.:
ach ja
ich muss xD dir noch was sagen xD
ich hab ja rumgemeckert, keine richtige karte zu finden wo alles eingezeichnet is
und hab dabei vergessen
dass an meiner wand eine map of britain and ireland hängt, a3 größe xD
total bescheuert
S.:
epic fail… oh mein gott… na das kann man ja mal übersehen
anke.:
na ja ne
sie hängt neben meiner tür xD
über meinem lesestuhl xD
Gerade auf Theres’ Blog gesehen und dementsprechend auch gleich gemacht.
01.) Wo ist Dein Handy? auf dem Tisch
02.) Dein Partner? Partner?
03.) Deine Haare? trocken
04.) Deine Mama? anders
05.) Dein Papa? Erklärbär
06.) Lieblingsgegenstand? Kamera
07.) Dein Traum von letzter Nacht? Stalker vor meinem Fenster
08.) Dein Lieblingsgetränk? Heiße Schokolade/ Alkoholisch: Bulmer’s Cider
09.) Dein Traumauto? Mini
10.) Der Raum in dem Du dich befindest? meins
11.) Dein Ex? nicht vorhanden
12.) Deine Angst? vielfältig
13.) Was möchtest Du in 10 Jahren sein? im Ausland beschäftigt
14.) Mit wem verbrachtest Du den gestrigen Abend? British Cultural Studies Buch
15.) Was bist Du nicht? leicht zufrieden zu stellen
16.) Das letzte was Du getan hast? aufstehen
17.) Was trägst Du? Pyjama
18.) Dein Lieblingsbuch? Hermann Hesse – Demian
19.) Das letzte was Du gegessen hast? Werther’s Original Karamell
20.) Dein Leben? Berg-und-Tal-Fahrt
21.) Deine Stimmung? nervös
22.) Deine Freunde? Goldstücke
23.) Woran denkst Du gerade? Midterm Test + Menschen
24.) Was machst Du gerade? mit dem Bein wippen
25.) Dein Sommer? Blässe
26.) Was läuft in Deinem TV? Tagesschau
27.) Wann hast Du das letzte Mal gelacht? gestern
28.) Das letzte Mal geweint? letzten Mittwoch
29.) Schule? auf und ab
30.) Was hörst Du gerade? ef – Hello Scotland
31.) Liebste Wochenendbeschäftigung? …ausgehen.
32.) Traumjob? Journalismusbranche/Verlagswesen
33.) Dein Computer? langsam, laut, vollgemüllt
34.) Außerhalb Deines Fensters? Pflanzringe, 1,50 drüber: Garten
35.) Bier? Durchaus
36.) Mexikanisches Essen? ist da Curry drin?
37.) Winter? Frostbeule
38.) Religion? konfessionlos
39.) Urlaub? in Planung
40.) Auf Deinem Bett? meistens ich
41.) Liebe? könnte mal bei mir anklopfen
Filed under: 2009, Blogging, English, Featuring..., Swedish | Tags: ef, Halo of Pendor, Michailov
Just to let you all know that one of my favourite bands is on tour again, in fact it’s their 10th tour: Swedish Post-Rock band ef are pretty likely to play near your town as well if you happen to live in Europe. Claes Strängberg and Emil Karlsson do not tour with ef this time, in order to focus on their main band Immanu El, which is going to tour later this summer. More news on Immanu El will follow soon. There are some special dates in the schedule, featuring (solo) projects of Tomas Torsson and Daniel Öhman which you shouldn’t miss either.
10/6. SPECIAL SHOW: Halo Of Pendor @ Club Keller, Frankfurt, DE
11/6. Peter Pan, Bellinzona, CH
12/6. B-Sides (Festival), Luzern, CH
13/6. Zwölf Zehn, Stuttgart, DE
14/6. B72, Wien, AT
15/6. VK*, Brussel, BE
16/6. Karlstorbanhof, Heidelberg, DE
17/6. Bierstindl, Innsbruck, AT
18/6. Cafe Del Cristallo, Bolzano, IT
19/6. Forum Stadtpark, Graz, AT
20/6. Engelsburg – Krämenbruckenfest, Erfurt, DE
21/6. SPECIAL SHOW: Michailov @ Hans Wurst, Berlin, DE
22/6. Dot Club (LiveAtDot), Berlin, DE
23/6. Pod Jaszczurami, Krakow, PL
24/6. UT Connewitz, Leipzig, DE
25/6. Fusion Festival, Lärz, DE
26/6. Beatpol, Dresden, DE
27/6. Hafen 2 Open Air Festival, Offenbach, DE
28/6. Hafenklang, Hamburg, DE
More on the special shows
Incredibly beautiful soundscapes from:
Halo of Pendor (indie/ electronica/ alternative). Daniel Öhman’s solo project, highly recommended. Previously featured on this blog.
Michailov (indie/alternative/ post-rock).Tomas Torsson and Daniel Öhman, highly recommended, too. The gig in Berlin is going to be their first gig ever!

